Wechsel der Kfz-Versicherung kann über 1100 Euro sparen

veröffentlicht am 5. November 2016 um 20:07 von Redaktion

Bis zum 30. November 2016 steht es Versicherungsnehmern zu, ihre bisherige Kfz-Versicherung fristgerecht zu wechseln. Dafür sollten Verbraucher die zahlreichen Möglichkeiten eines aktuellen Tarifvergleichs nutzen und so die beste Police für ihren Anwendungsfall finden. Wer wechselt, kann immerhin mehr als 1.100 Euro sparen – dieses Sparpotential sollte man keinesfalls ungenutzt lassen.

Es ist dabei absolut nicht schwer, eine günstigere Kfz-Versicherung zu finden. Oft bestehen für quasi identische Angebote fast extreme Preisunterschiede, die man zu seinem Vorteil ausnutzen kann. Wer vom teuersten zum günstigsten Anbieter wechselt, kann pro Jahr einige hundert Euro sparen, oft liegt die Ersparnis sogar im vierstelligen Bereich.

Kfz-Versicherungsvergleich 2016

Bis Ende November kann die bestehende Autoversicherung regulär gekündigt werden, danach nur bei einer Erhöhung des Beitrag. Hier greift dann das Sonderkündigungsrecht, welches auch dann besteht, wenn nur die Haftpflicht teurer wird, die Vollkasko aber günstiger.

Einen Monat hat der Verbraucher nach Eingang der Rechnung Zeit, um die teurer gewordene Kfz-Versicherung dann zu kündigen. Wie das geht, haben wir in unserem Ratgeber für Sie aufgeschrieben. Das lästige Kündigen erspart sich, wer vorab eine günstigere Versicherung findet und wechselt. dann erledigt die neue Versicherung diese Arbeit.

Vergleichen sollte ein wechselwilliger Verbraucher unbedingt mittels mehrerer Vergleichsportale, denn keines listet Angebote aller Versicherer auf. Zudem sollte man die Leistungen der Policen genauestens in Augenschein nehmen, denn oft unterscheiden sich die Tarife im Detail und der Nutzer steht im Schadensfall schlechter da als vorher.

Kfz-Versicherung: vier Punkte beim Wechsel beachten

Unbedingt sollte man bei der Auswahl der neuen Versicherung auf folgende vier Leistungen achten:

  1. Haftpflicht mit mindestens 100 Millionen Euro Schutz
    Um unerwünschte Kosten im Schadensfall zu begegnen sollte man nicht auf den gesetzlichen Schutz vertrauen, der nur 7,5 Millionen Euro umfasst. Hier sollten 100 Mio. Euro das Minimum darstellen und zudem jede verletzte Person mit acht Millionen Euro absichern.
  2. Fahrerschutz einschließen
    Auch sollte bei der Auswahl ein Fahrerschutz angekreuzt werden, der die Kosten eines selbstverschuldeten Unfalls trägt und so den Fahrer selbst absichert.
  3. Keine Abzüge wegen grober Fahrlässigkeit
    So wird der Schutz der Versicherung auch bei einem groben Fahrfehler gewährleistet.
  4. Mindestens zwei Jahre Neuwert- bzw. Kaufentschädigung
    So muss der Versicherer bei einem Totalschaden dem Versicherungsnehmer den vollen Kaufpreis erstatten, die dieser beim Erwerb seines Fahrzeuges bezahlt hat. Auch ein Wertverlust ist damit abgesichert.

Telematik-Tarife für junge Fahrer

Immer mehr Versicherungen bieten Telematik-Tarife an, die sich vor allem an junge Fahrer richten. Hier willigt der Kunde ein, dass der Versicherer seinen Fahrstil überwacht und wird dafür mit Rabatten belohnt. Dabei muss jeder für sich selbst entscheiden, ob er damit einverstanden ist. Ein Sparpotential ist sicherlich vorhanden.

Auch spezielle Tarife für junge Fahrer werden inzwischen angeboten. Diese sind oft mit Beschränkungen verbunden, die beispielsweise Nachfahrten ausschließen oder häufiges Fahren auf Landstraßen verbieten. Hier ist man mit einem regulärem Tarif oft besser dran.

Informieren Sie sich vorab, worauf es bei einem Versicherungswechsel ankommt und vergleichen Sie dann die Tarife. Sie werden mit Sicherheit sparen können.